PV-Versicherung

Sichern Sie Ihre Investition
PhotoVoltaik-Module und Wechselrichter haben sich in jahrelanger Anwendung bewärt und sind eine langlebige, hochwertige Technik. Hersteller gewähren heute umfassende Produkt- und Leistungsgarantien. Die meisten Aufdachanlagen sind i.d.R. wartungsfrei. Dennoch kann es im Einzelfall zu Schäden kommen, bspw.:

•    Überspannung, Kurzschluss, Induktion
•    Brand, Blitzschlag, Explosion
•    Tierverbiss
•    Wasser, Feuchtigkeit, Überschwemmung
•    Raub, Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Sabotage, Vandalismus
•    Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit, Fahrlässigkeit
•    Konstruktions-, Material-, Ausführungsfehler
•    Höhere Gewalt

Daher ist ein angemessener Versicherungsschutz empfehlenswert.
Photovoltaikanlagen werden in der Regel über einen Zeitraum von 20 Jahren finanziert. Aufgrund dessen ist es notwendig, diese Investition gegen unvorhergesehen eintretende Sachschäden abzusichern. Denn eine ungeplante Reparatur oder sogar der komplette Ersatz der Anlage lässt jede Renditeberechnung hinfällig werden.
Schadenentwicklung


Quelle: GDV

Was bietet eine Photovoltaik-Versicherung?
Eine eigene Photovoltaikversicherung ist notwendig, da die einfache Gebäudeversicherung i.d.R. nicht für Schäden an der Anlage haftet. Mit einer speziellen PV-Versicherung können Sie sich als Betreiber einer Anlage gegen unvorhergesehe Schäden absichern. Versichert ist alles, was unmittelbar zum Funktionieren der Anlage gehört. Von den Solarmodulen über die Verkabelung bis hin zum Wechselrichter oder Einspeisezähler.

Eine Photovoltaikversicherung empfiehlt sich dreifach:

  • gegen Schäden an der Photovoltaikanlage:
    als Risikoversicherung oder Schadensversicherung – um die Investition in Ihre Photovoltaikanlage zu schützen.
    als Betreiberhaftpflicht-Versicherung – um ggf. Haftungskosten gegenüber Dritten zu minimieren, z.B. gegen herunterfallende Teile oder fatale Kurzschlüsse,
  • gegen Ausfall der Photovoltaikanlage:
    als Ertrags-Versicherung – um ggf. einen reparatur- oder witterungsbedingten Ausfall abzufedern, z.B. in einem besonders schneereichen Jahr.

Im Schadenfall zahlt eine PV-Versicherung die notwendige Reparatur oder ersetzt die Wiederbeschaffungskosten. Zudem sind folgende Kosten oftmals beitragsfrei mitversichert:
– Aufräumungs-, Dekontaminations- und Entsorgungskosten
– Bewegungs- und Schutzkosten
– Kosten für Erd-, Pflaster-, Maurer- und Stemmarbeiten
– Kosten für Gerüststellung, Bergungsarbeiten, Bereitstellung Provisorium
– Kosten für Luftfracht z.B. von Ersatzteilen.

Was kostet eine PV-Versicherung?
Je nach Versicherungsgesellschaft sollten Sie 0,2% bis 0,3% vom Anlagen-Nettowert einkalkulieren. Dieser Aufwand lohnt sich allemal – zumal die Versicherungskosten Aufwand im Zusammenhang des Betriebs einer PV-Anlage darstellen.